Radtouren

Main-Radweg

Vom Weißbier über Weißwein und Rotwein zum Apfelwein

Mainradweg im Herbst –

Wenn der Fluss zur Seele wird

Zwischen goldenem Laub, leergefegten Biergärten und spontanen Brückenschoppen: eine Radtour von Bayreuth bis Mainz, die zeigt, warum der Herbst die schönste Zeit für Entdecker ist.

 

1. Bayreuth – Kultur mit Koffein

 

Bayreuth ist der ideale Einstieg: überschaubar, elegant, und voller Geschichten. Wer glaubt, Wagner sei hier das einzige Thema, irrt gewaltig. Zwischen dem UNESCO-Weltkulturerbe Markgräfliches Opernhaus und dem stillen Hofgarten lässt es sich wunderbar flanieren – oder gemütlich an einem Cappuccino nippen, während die letzten Studenten der Uni noch in der Sonne sitzen.

Fotostopp-Tipp:
→ Blick vom Neuen Schloss durch die herbstlich schimmernde Allee des Hofgartens.

Kulinarischer Zwischenhalt:
→ Café Florian oder Liebesbier: von Torte bis Craft Beer, alles mit Stil und Augenzwinkern.

 

2. Kulmbach – Wo der Hopfen regiert

 

In Kulmbach riecht es fast immer ein wenig nach Malz. Das Bayerische Brauereimuseum im Mönchshof-Komplex ist nicht nur für Bierfans Pflicht – hier versteht man, warum das Bier in Franken fast eine Religion ist. Die Altstadt liegt gemütlich am Hang, die Plassenburg thront darüber und belohnt mit einem grandiosen Blick über die Dächer.

Fotostopp-Tipp:
→ Aussicht von der Plassenburg: Morgens im Dunst, nachmittags im Goldton – spektakulär zu jeder Stunde.

Insidertipp:
→ In der Bäckerei Rogler ein „Bierbrot“ holen – schmeckt besser, als es klingt!

3. Bad Staffelstein – Dampf trifft Dom

 

Zwischen Bamberg und Lichtenfels liegt ein echter Geheimtipp für müde Waden: Bad Staffelstein. Die Obermain-Therme ist der perfekte Ort, um Beine und Seele baumeln zu lassen.
Und wer noch Kultur will, fährt zum Kloster Banz oder spaziert zur Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen – ein Meisterwerk des Barocks mitten im fränkischen Land.

Fotostopp-Tipp:
→ Blick von Kloster Banz über das Maintal, besonders bei Frühnebel – mystisch schön.

Kulinarischer Zwischenhalt:
→ Adlerkeller: Hausgemachte fränkische Küche in bodenständiger Atmosphäre.

 

4. Bamberg – Brückenschoppen und Barockträume

 

Bamberg ist Liebe auf den ersten Blick. Sieben Hügel, ein Fluss, Fachwerk ohne Ende – und diese unvergleichliche Mischung aus Geschichte und Gelassenheit.
Hier radelt man am besten langsam, denn an jeder Ecke lauert ein neues Motiv: das Alte Rathaus mitten im Fluss, das Klein-Venedig mit den alten Fischerhäusern, die Dominsel mit majestätischer Ruhe.
Und ja: das legendäre Rauchbier sollte man wenigstens einmal probiert haben.

Fotostopp-Tipp:
→ Obere Brücke: Hier trifft man Radler, Studenten, Touristen – alle mit einem Weinglas in der Hand.

Kulinarischer Zwischenhalt:
→ Spezial-Keller oder Schlenkerla – Klassiker mit Aussicht (und Geschichte).

 

5. Schweinfurt – Zwischen Industrie und Inspiration

 

Schweinfurt überrascht. Zwischen alten Fabrikgebäuden blüht eine moderne Kunstszene. Das Museum Georg Schäferzeigt Meisterwerke von Spitzweg, Liebermann & Co – ein Schatz für Kunstfreunde.
Wer abends durch die Altstadt schlendert, spürt, dass Schweinfurt sich neu erfunden hat – urban, aber entspannt.

Fotostopp-Tipp:
→ Stadtstrand am Main: Liegestühle, Lichterketten und Flussblick – perfekt für Spätsommerabende.

Kulinarischer Zwischenhalt:
→ Weinstube Scheinberg – fränkische Spezialitäten, dazu ein Glas Silvaner, und die Welt ist in Ordnung.

 

6. Würzburg – Brückenglück mit Aussicht

 

Kaum ein Ort am Main verkörpert Lebensfreude so charmant wie Würzburg. Zwischen Residenz und Festung Marienberg ist Geschichte zum Greifen nah – aber das Herz schlägt auf der Alten Mainbrücke. Hier “schöppelt” man, was das Zeug hält: ein Glas Wein, ein paar Lacher, der Blick auf die Skyline.
Wer früh da ist, erlebt die Stadt noch ohne Gedränge – goldenes Licht, leere Gassen, und der Duft von frisch gebackenen Brezeln.

Fotostopp-Tipp:
→ Alte Mainbrücke bei Sonnenuntergang – Klassiker, aber jedes Mal wieder magisch.

Kulinarischer Zwischenhalt:
→ Brückenschoppen + Bratwurst to go – das Würzburger Pflichtprogramm.

 

7. Wertheim – Wo Main und Tauber sich küssen

 

Wertheim ist klein, charmant, fast märchenhaft. Eine Burg, eine Tauber, ein Main – und ein Flair, das an südliche Altstädte erinnert.
Die engen Gassen sind ein Paradies für Fotografen, und wer sich zur Burg hinaufquält, wird mit einem Panoramablick belohnt, der alles entschädigt.

Fotostopp-Tipp:
→ Burgterrasse: Herbstlaub, Flussnebel, Fachwerk – alles, was das Radlerherz begehrt.

Insidertipp:
→ Glasmuseum Wertheim – kleiner, feiner Stopp mit echter Handwerkskunst.

 

8. Frankfurt – Apfelwein, Asphalt und Ausblicke

 

Nach Tagen voller Fachwerk trifft man in Frankfurt auf Stahl und Skyline. Aber keine Sorge – auch hier fließt der Main und bleibt ein treuer Begleiter.
Radfahrer und Banker teilen sich das Ufer, Streetfood mischt sich mit Business-Lunch, und im Stadtteil Sachsenhausenzischt der Apfelwein im Glas.

Fotostopp-Tipp:
→ Eiserner Steg: Skylineblick mit Rad im Vordergrund – urbanes Highlight.

Kulinarischer Zwischenhalt:
→ Zum Gemalten Haus – Apfelwein, Handkäs’ und ehrliche Frankfurter Atmosphäre.

 

9. Mainz – Federweißer, Frohsinn, Finale

 

Mainz empfängt dich mit offenen Armen. Der Main fließt in den Rhein, und du fließt gleich mit – hinein ins rheinische Lebensgefühl. Zwischen Fachwerk und Dom, Gassen und Gelächter merkt man: Hier endet nicht nur der Fluss, sondern beginnt das Wohlgefühl.
Im Herbst ist Federweißer-Zeit: süffig, trüb, gefährlich lecker. Dazu Zwiebelkuchen, und die Tour ist perfekt abgerundet.

Fotostopp-Tipp:
→ Rheinpromenade beim Kurfürstlichen Schloss: Finale im Abendlicht.

Kulinarischer Zwischenhalt:
→ Weinhaus Wilhelmi oder Heiliggeist: Tradition trifft Genuss.

Fazit – Goldene Stunden, stille Wege

Der Mainradweg im Herbst ist kein Ort für Eile. Er ist ein leises Abenteuer, das mit jedem Kilometer wärmer ums Herz wird.
Wer Zeit mitbringt, entdeckt nicht nur Städte, sondern Stimmungen: das Rascheln der Blätter, den Duft von frisch gekeltertem Wein, und die Gelassenheit der Menschen, die hier leben.

Denn am Ende gilt:


Der Main fließt – und man selbst gleich mit.

 

 

Bergstraßen

Sommer-Oase

Wildes Afrika

Erlebnisse auf zwei Rädern

Radtouren zum Genießen und Entspannen    

Du kannst deine Reisen selbst organisieren und dein Gepäck komplett selbst transportieren, oder die Leistungen von Radreiseprofis in Anspruch nehmen. 

Hier eine kleine (nicht vollständige) Auswahl:

 

RADWEG-REISEN

Rückenwind

Bike-Team Radreisen 

Eurobike-Radreisen

 

Wie du dich entscheidest, hängt von deiner Flexibilität und auch von deinem Geldbeutel ab. 

Es ist schon bequem, wenn du weißt, dass dein Gepäck schon im Hotel auf dich wartet und du dir um Unterkunft und Essen keine Gedanken machen musst.

Andererseits kannst du spontan deine Tagesetappe verändern, wenn es dir an einem Ort gefällt oder wenn du dich so gut fühlst dass du gerne noch 30 Kilometer weiter radeln möchtest.

Radtouren - Reisen ohne Zeitdruck

Ich reise gern mit dem Rad und erlebe Land und Leute intensiv. 

Die Touren werden komplett selbst organisiert.

Das Gepäck transportiere ich auf dem Rad. 

Es geht aber auch bequemer..........

 

Mach mal Pause.....geniesse die Landschaft oder die City..

 

Radfahren bedeutet Anstrengung. Dauerhafte Anstrengung macht müde. Wenn du nicht völlig erschöpft ankommen willst, solltest du einige Kleinigkeiten beachten:

 

 

1 Regelmäßige Zeiten für Pausen einplanen: Wissenschaftliche Studien empfehlen, alle 60 bis 90 Minuten eine kurze Pause einzulegen, um die Muskulatur zu entlasten und die Konzentration aufrechtzuerhalten. Anzahl und Dauer der Pausen sind natürlich abhängig von deiner Fitness, dem Streckenprofil und vom Wetter.


2 Dynamisches Dehnen einbauen: Nutze die Pausen um ein paar dynamische Dehnübungen durchzuführen. Diese sind gut um die Durchblutung der Muskeln zu fördern und die Flexibilität zu erhalten. Das müssen keine großen Turnübungen sein.


3 Hydrierung sicherstellen: Bei jedem Stopp sollte Wasser oder ein elektrolythaltiges Getränk konsumiert werden, um einem Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen entgegenzuwirken. 


4 Kleine Snacks einführen: Um den Energielevel stabil zu halten, können leichte, nahrhafte Snacks wie Obst oder Energieriegel helfen. Nüsse sind ein hervorragender Energielieferant.


5 Arten von Pausen variieren: Die Pausen können sowohl aktive Phasen, wie Spazierengehen oder leichte Gymnastik, als auch passive Phasen wie einfaches Sitzen im Schatten beinhalten. Ein "Einkehrschwung" zu eine Kaffeepause ist dafür hervorragend geeignet. Bei Tagestourenhabe ich eine größere Pause nach ca. 60 bis 70 Prozent der geplanten Tagesetappe als  sehr hilfreich empfunden.


6 Sitzposition überprüfen: Nutze die Pause, um die Sitzposition und die Einstellung deines Fahrrads zu kontrollieren, um Komfort und Ergonomie zu gewährleisten. Wer schlecht sitzt verkrampft leichter und strengt sich unnötig an. 


7 Umgebung erkunden: Wenn möglich, die Umgebung genießen und damit auch mentale Erholung finden, was wichtig ist für geistige Frische und Motivation. In Städten bietet sich ein Spaziergang durch den Ort an. 


8 Atemübungen durchführen: Bewusste Atemübungen sind eine effektive Methode, um Stress abzubauen und das Nervensystem zu beruhigen. 


9 Technische Checks des Fahrrads: Kontrollieren Sie regelmäßig die Bremsen, Reifen und Kette, um die Sicherheit beim Fahren aufrechtzuerhalten. Nach einer "Holperstrecke" oder bei auftretenden Geräusen solltest du dein Rad checken. 


10 Sicherheitsmaßnahmen beachten: Orientiere dich an sicheren Orten für Pausen abseits stark befahrener Straßen, um Unfälle und unnötigen Stress zu vermeiden. Auf ruhigen Straßen und Wegen fährt es sich entspannter. 

 

 

 

Welche Kamera für die Radreise?

Wenn du dein gesamtes Gepäck auf dem Rad transportierst, solltest du das Gewicht optimieren.

Diese Ansätze helfen Ihnen, reisefotografische Abenteuer zu genießen, ohne von schwerem Gepäck belastet zu sein.Welche Kamera für die Radtour? 

 

Genügt ein Smartphone mit einer gute Kamera, oder legst du Wert auf die Möglichkeiten einer Reise- oder Systemkamera?

 

 

 

 

rund um Reise oder Ausflug 

 

so gehe ich die Reisen an

 

Navigation

Grobe Vorplanung: Im Netz und mit diversen Reiseführern.

Detailplanung: u.a. mit komoot, Google maps etc.

Am Rad: Garmin Oregon 750t

mobil: Maps me

Etappen und Unterkünfte

Etappen werden grob geplant. In der Regel gibt es ein Ziel oder eine Rundreise.

Wetter, Tagesform,Sehenswürdigkeiten können zu spontanen Anpassungen führen.

Unterkünfte buche ich rechtzeitig direkt oder über Buchungsportale.

 

Ausrüstung 

Ich reise mit einem Treckingrad GUDEREIT LCR  mit Lowrider ohne Motor.

Meine Ausrüstung wird in Ortlieb-Taschen transportiert.

 

Strecken, Wege

Über Land bevorzuge ich zur eigenen Sicherheit  verkehrsarme Radwege, die ein entspanntes Fahren ermöglichen.  Wenn zum Nachmittag eine Einkehrmöglichkeit für Kaffee und Kuchen oder eine Vesper besteht, führt mein Plan mich dort hin.

Vor der Tour: Bitte warten! 

Für deine Sicherheit: Dein Fahrrad braucht regelmäßige Wartung!

Bevor Du auf große Tour gehst, achtest Du auf deine Fitness. Das ist gut, um unterwegs nicht schlapp zu machen. Das sollte auch für Dein Rad gelten. Mach mit Deinem Bike den Fitnesstest. Das Fahrradmagazin.net hat dazu auf seiner Web-Seite eine umfangreiche Checkliste für eine gründliche Wartung   bereitgestellt. Aus meiner Sicht eine gute Grundlage für "Frühlingsgefühle" auf dem Rad. 

Selber warten, oder besser in die Fach-werkstatt?

Viele wollen es, nicht alle können es. Die Inspektion des Fahrrades erfordert etwas technisches Verständnis und einige Werkzeuge.

Wer sich das nicht zutraut, sollte rechtzeitig mit einer Fachwerkstatt einen Termin vereinbaren. Viele Werkstätten bieten in der ruhigeren Winterzeit attraktive Sonderkonditionen an. 

Meine Lieblingsradwege

Liebliches Taubertal

<Der Klassiker für Genießer

Romantische Straße

Von Würzburg zu den Alpen<< 

Der Main-Radweg

5 Sterne- Radweg von Oberfranken zum Rhein

Der Weser-Radweg

Wo Werra sich und Fulda küssen.........

Liebliches Taubertal

weiterlesenDer Radweg "Liebliches Taubertal" ist ein 100 km langer, asphaltierter Fernradweg, der durch das Taubertal von Wertheim nach Rothenburg ob der Tauber  führt. Er ist durchgehend gut ausgeschildert und verläuft meist flach oder leicht hügelig, Für ambitionierte Radler gibt es eine ebenfalls gut ausgeschilderte Variante mit einer Länge von rd. 160 km. 

 

Wo lohnt sich ein Stop?

 

Wertheim: Wertheim liegt am Zusammenfluss von Tauber und Main und ist von einer mittelalterlichen Burgruine überragt. Sehenswert sind auch die Altstadt mit dem Marktplatz und das Schloss Wertheim. 

 

Kloster Bronnbach: Das ehemalige Zisterzienserkloster Bronnbach ist heute eine beliebte Ausflugsgaststätte. 

 

Tauberbischofsheim: Tauberbischofsheim ist eine ehemalige Bischofsstadt mit einem sehenswerten Dom und einer gut erhaltenen Altstadt. Bekannt ist Tauberbischofsheim als Olympiastützpunkt für den Fechtsport.

 

Bad Mergentheim: Bad Mergentheim ist ein staatlich anerkanntes Bad mit einer langen Tradition als Kurort. Sehenswert sind die Deutschordenskirche und der Marktplatz mit dem Rathaus.  Das Deutschherrenschloss ist einen Besuch und eine Pause wert.

 

Weikersheim: Das Schloss Weikersheim ist ein prunkvolles Renaissance-Schloss mit einem wunderschönen Schlossgarten.

 

Restaurantempfehlung: Deutscherren-Stuben. Solide fränkische Kost zu fairen Preisen. Direkt am Martplatz.  Deutschherren-Stuben

 

 

 

Creglingen: In Creglingen befindet sich der Altar von Tilman Riemenschneider, eines der bedeutendsten Kunstwerke der deutschen Renaissance.

Direkt an der Romantischen Straße gibt es eine Besonderheit: Das Fingerhutmuseum ist weltweit das einzige Spezialmuseum dieser Art.

 

Rothenburg ob der Tauber: Die mittelalterliche Altstadt von Rothenburg ob der Tauber ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zu den schönsten Städten Deutschlands. Sehenswert sind die gut erhaltene Stadtmauer, der Marktplatz mit dem Rathaus und der Plönlein, ein malerisches Fachwerkhausensemble. 

 

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Romantische Straße

Romantische Straße Die Radfernroute „Romantische Straße“ verläuft entlang der berühmten Ferienstraße von Würzburg nach Füssen. Sie führt von Norden her durch das liebliche und wildromantische Taubertal auf zunächst Baden-Württemberger Gebiet über Wertheim, Bad Mergnetheim, Röttingen und Creglingen nach Rothenburg ob der Tauber. Nach Verlassen des Taubertals erreicht man über Schillingsfürst der Sulzach folgend Feuchtwangen. Ab Schopfloch folgt die Route dem Flusslauf der Wörnitz bis kurz nach Dinkelsbühl und peilt Nördlingen an. Durch das Nördlinger Riesbecken wird man ab Harburg (Schwaben) bis Donauwörth entlang der Wörnitz auf Radwegen und schwach befahrenen Straßen geführt. Der Donau abwärts folgend wird die Mündung des Lechs bei Marxheim erreicht. << Neues Textfeld >>

Die schönsten Radwege

Passau - Basel

Oder-Radweg

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